Unser
Therapieangebot

Leistungen der gesetzlichen Krankenkasse

Krankengymnastik

Die Krankengymnastik dient der Behandlung und Vorbeugung verschiedenster Beschwerden, Verletzungen und Erkrankungen. Sie zielt darauf ab, die Bewegungs- und Funktionsfähigkeit des menschlichen Körpers zu verbessern, Schmerzen zu lindern und die allgemeine Lebensqualität zu steigern. Hierbei kommen unterschiedliche aktive und passive Techniken und Verfahren zum Einsatz.

Manuelle Therapie

Die Krankengymnastik dient der Behandlung und Vorbeugung verschiedenster Beschwerden, Verletzungen und Erkrankungen. Sie zielt darauf ab, die Bewegungs- und Funktionsfähigkeit des menschlichen Körpers zu verbessern, Schmerzen zu lindern und die allgemeine Lebensqualität zu steigern. Hierbei kommen unterschiedliche aktive und passive Techniken und Verfahren zum Einsatz.

Lymphdrainage

Bei einer gestörten oder beeinträchtigten Funktion des Lymphsystems kann sich Flüssigkeit im Gewebe ansammeln, was zu Schwellungen führen kann. Die manuelle Lymphdrainage zielt darauf ab, den Lymphfluss im Körper zu fördern. Dazu wendet der Therapeut sanfte, rhythmische Bewegungen und spezielle Handgriffe an. Durch diese sanfte Technik wird die Gewebsflüssigkeit abtransportiert und somit werden Schwellungen reduziert. So wird sie unter anderem eingesetzt bei Lymphödemen, nach Verletzungen oder Operationen, Schwellungen während der Schwangerschaft, venöse Stauungen, rheumatoide Arthritis u.v.m..

Faszientherapie

Faszien sind bindegewebige Strukturen, die Muskeln, Organe und andere Gewebe umgeben und durchdringen. Sie spielen eine wichtige Rolle bei der Unterstützung und Stabilisierung des Körpers sowie bei der Übertragung von Kräften und Bewegungen. Die Faszientherapie basiert auf dem Verständnis, dass Störungen oder Veränderungen in den Faszien zu Schmerzen, eingeschränkter Beweglichkeit und anderen Beschwerden führen können. Ziel der Therapie ist es, diese Störungen zu erkennen und zu behandeln, um die fasziale Mobilität und Funktionalität wiederherzustellen.

Myofasziale Triggerpunktbehandlung

Der Begriff „Trigger Point“ wurde Anfang der 50er Jahre von Frau Dr. Janet Travell eingeführt. „To trigger“ bedeutet im Englischen „auslösen“, und meint das Auslösen von fortgeleiteten Schmerzen, häufig in eine vom Triggerpunkt entfernte Körperregion. Die Triggerpunkte befinden sich im Muskel, den Faszien und im Sehnen-Bandapparat. Es handelt sich dabei um lokalisierte verhärtete Muskelstränge oder Knoten. Fasern der Muskulatur sind ineinander verkeilt und die Elastizität des Gewebes geht verloren. In der Folge werden Schmerzrezeptoren im Körper aktiviert und es kommt zu einem hohen Muskeltonus. Muskelverkürzungen und Bewegungseinschränkungen treten auf. Das Gewebe ist aufgequollen, die Patienten haben Schmerzen. Im weiteren Verlauf kann dies zu Fehlbelastung der betroffenen Strukturen führen. Die Behandlung zielt nun darauf ab, die schmerzhaft aktiven Triggerpunkte durch verschiedene Techniken zu deaktivieren und zu lösen.

Kiefergelenks-
behandlung

Unser Kiefergelenk ist ein wesentlicher Aspekt unseres Körpers sowohl für eine balancierte Körperstatik als auch für unser emotionales Befinden. Ist das ausgewogenes Zusammenspiel zwischen den Kiefergelenken, der Kaumuskulatur und den Zähnen in irgendeiner Art und Weise gestört, spricht man von einer Cranio-Mandibulären Dysfunktion (CMD) und es können vielfältige Beschwerden auftreten: Schmerzen beim Kauen, Verspannungen im Schulternackenbereich, Rücken und in der Beckenregion, eingeschränkte Kieferöffnung, Zähneknirschen, Schluckbeschwerden, Migräne, Kopf- und Gliedschmerzen, Knacken des Kiefergelenks, Ohrenschmerzen und Tinitus, Blockaden von Kiefergelenk und Wirbelsäule, Schwindel und Konzentrationsschwäche, emotionales Ungleichgewicht u.v.m.

Schröpftherapie

Die Schröpftherapie ist eine traditionelle Therapiemethode, die seit vielen Jahrhunderten in verschiedenen Kulturen angewendet wird. Bei dieser Methode werden spezielle Schröpfköpfe auf die Haut aufgebracht. Durch das Erzeugen eines Vakuums entsteht ein Unterdruck, der die Haut und das darunterliegende Gewebe ansaugt. Durchblutung und Lymphfluss werden angeregt und die Selbstheilungskräfte des Organismus wieder aktiviert. Die Schröpftherapie wird u.a. eingesetzt bei Muskelverspannungen, Schmerzen, Verdauungsstörungen, sympathischer Überaktivität und auch zur Entgiftung des Körpers. Schadstoffe und Abfallstoffe werden aus dem Gewebe abtransportiert und die Heilung wird gefördert.

Atemtherapie

Die Atemtherapie konzentriert sich auf die Verbesserung und Optimierung der Atmung. Sie wird eingesetzt, um die Atemmuskulatur zu stärken, die Atemtechnik zu verbessern und die Gesamtfunktion des Atmungssystems zu unterstützen. Eine effektive Atmung ist entscheidend für die Sauerstoffversorgung des Körpers, die Entgiftung von Kohlendioxid und den reibungslosen Ablauf vieler physiologischer Prozesse. Diese Behandlungsform kann bei verschiedenen Atemwegserkrankungen wie Asthma, COPD und anderen Lungenerkrankungen eingesetzt werden. Sie kann auch bei Stressbewältigung, Angstzuständen, Haltungsschwächen und allgemeinen Atembeschwerden vorteilhaft sein.

Fango

Die Fangotherapie ist eine Wärmeanwendung, die mit Auflagen bestehend aus Schlamm vulkanischen Ursprungs durchgeführt wird. Dieser ist mit zahlreichen Mineralien angereichert. Fango wird oft als begleitende Maßnahme in der physiotherapeutischen Behandlung eingesetzt, um Schmerzen zu lindern, die Beweglichkeit zu verbessern und die Rehabilitation zu unterstützen.

Leistungen für Selbstzahler

EMS - Stoßwellentherapie

Die radiale Stoßwellentherapie als Teil der nichtinvasiven Schmerztherapie wird effektiv gegen bestimmte Beschwerden des Bewegungsapparates eingesetzt. Insbesondere bei schon länger andauernden chronischen Leiden, ist sie Teil eines weiter gefassten multimodalen Schmerztherapiekonzeptes.

Wirkung

Stoßwellen sind, ähnlich wie Schallwellen, hochenergetische Druckwellen. Sie unterscheiden sich von Schallwellen jedoch in ihrer Energie und ihrer Geschwindigkeit, haben also weit mehr „Power“. Die Stoßwelle wird mit einem speziellen Schallkopf an der Hautoberfläche erzeugt und dringt dann gezielt in das geschädigte Gewebe ein. Sie breitet sich radiär (kugelförmig) im zu behandelnden Gewebe aus und stimuliert hier die sogenannte Neo-Angiogenese, also die Neubildung von Blutgefäßen im Gewebe. Somit wird die Durchblutung stark angeregt. Gleichzeitig werden abgestorbene Gewebesubstanzen ausgebaut und der Heilungsprozess beschleunigt. Der Zellstoffwechsel wird angekurbelt und auch das Schmerzgeschehen verändert sich durch die Therapie, denn Stoßwellen aktivieren aufgrund des kurzfristigen Schmerzreizes die körpereigenen, schmerzstillenden Botenstoffe.

Ziel ist also einerseits die entzündlichen Verklebungen im Gewebe zu lösen, andererseits die Durchblutung zu fördern und damit die Entzündung zu hemmen sowie die Regeneration des Gewebes anzuregen. Gegen welche Beschwerden kann die radiale Stoßwellentherapie eingesetzt werden?

  • Sehnenansatzerkrankungen wie z.B. Tennissellenbogen, Golferellenbogen
  • Fersensporn
  • Entzündung der Achillessehne (Achillodynie)
  • Petallspitzensyndrom
  • Triggerpunktbhehandlung
  • Chronische Sehnen- und Muskelerkrankungen

Gegenanzeigen:

  • oberflächliche bakterielle oder mykotische entzündliche Hautveränderungen
  • tiefen entzündliche Hautveränderungen
  • Malignen Tumoren
  • Knochenmarksödem

HNC (human neuro cybrainetics®)

Ist eine ganzheitliche Behandlungsmethodfe, die 1998, als Weiterentwicklung von N.O.T. (Neural Organization Technique), einer Methode des amerikanischen Chiropraktikers Dr. Carl Ferreri, entstand. Grundlage von hnc, und auch von N.O.T., bilden Elemente bewährter manueller Therapieverfahren. So unter anderem: Craniosacraltherapoie, Kinesiologie, Sacro-Occipital-Technik (S.O.T.), sanfte Chriopraktik, Anteile aus der traditionellen chinesischen Medizin (TCM), Akupressur, und andere.

Die synergetische Wirkung dieser unterschiedlichen Behandlungselemente ermöglicht es, durch direkten Einfluss auf das Nervensystem, gestörte physiologische Regelkreisläufe zu reorganisieren.

Auslöser für Störungen unserer Regelkreisläufe sind verschiedenste Stressoren, wie unter anderem Operationen, Unfälle, Medikamente, Giftstoffe, psychisch-emotionale Belastungen. Ist hier das „Fass zum Überlaufen“ gebracht, zeigen sich unterschiedlichste Symptome wie: Schmerzen, Allergien, Verdauungsstörungen, Konzentrationsstörungen, Schlafstörungen, Herz-Kreislauf-Beschwerden, ADHS-Symptome, hormonelles und/oder auch emotionales Ungleichgewicht.

In der Behanldung wird nun über den kinesiologischen Muskeltest anhand verschiedener Punkte und Strukturen des Körpers ermittelt, welche Regelkreisläufe gestört sind. Über die Stimulierung von Muskeln, deren Reflexzonen und Akupunkturpunkte zusammen mit dem Lösen von Blockaden an Gelenken folgen nun die nötigen Korrekturen. Auf diese Weise werden alle Regelkreisläufe getestet und, wenn nötig, anhand eines festgelegten Behandlungsprotokolls korrigiert.

Dies kann zu einer anhaltenden Stabilisierung der physiologischen Regulationsmechanismen führen mit regelgerechter Spannung der Muskulatur, physiologischer Beweglichkeit der Gelenke, harmonischer Tätigkeit der inneren Organe und psychischer Stabilität. Eine Reorganisation der körperlichen und geistigen Belastbarkeit und Balance findet statt.

1 : 1 Coaching

Immer wieder zeigen sich während den physiotherapeutischen Sitzungen Themen, die über den Rahmen einer körperlichen Behandlung hinaus gehen. Diese sind oftmals entscheidend für den Therapieverlauf und ausgesprochen wichtig betrachtet zu werden. Leider fehlt im Leistungsspektrum der gesetzlichen Krankenkassen meist die Zeit, sich auch diesen Dingen angemessen zuzuwenden. Ihnen den nötigen Raum zu geben, dass der Weg einer ganzheitlichen Betrachtung zusammen gegangen werden kann und sich so die Beschwerden verabschieden können. In meinen 1:! Coachings möchte ich genau hier ansetzen – Gemeinsam über den Tellerrand der reinen physischen Therapie hinauszublicken:  „Was braucht es noch für den Genesungsprozess“,  „Wo habe ich Gesprächsbedarf?“,  „Wo brauche ich Orientierung oder einen Blick von außen?“,  „Wo sind mir Dinge nicht bewusst?“,  „Welche Ebene muss ich noch mit einbeziehen, damit der Körper heilen kann?“,  „Wie kann ich in dem Chaos des Behandlungsangebots und Diagnosedschungels meinen Weg finden, ohne mich darin zu verlieren?“,  „Was habe ich bisher gemacht, welche Möglichkeiten gibt es noch und wo sind entsprechende Anlaufstellen?“

All dies erarbeite ich sehr gerne mit Ihnen ganz in Ruhe im persönlichen Gespräch.

Darüber hinaus steht das Coaching selbstverständlich auch jedem, ganz unabhängig von einer physiotherapeutischen Therapie, zur Verfügung, der  „den Faden verloren hat“, der  „gerne einmal gemeinsam die dinge betrachten mag, die vermeintlich nicht rund laufen und das  „Gesund-Sein“ erschweren, jedem, der Hilfe beim  „Sortieren“ sucht.

Ich freue mich auf Sie!

Medical Taping

Medical Taping ist eine besondere Technik des Tapings, die darauf abzielt Störungen des Bewegungsapparates auszugleichen, Schmerzen zu lindern und den Lymphabfluss zu unterstützen.

Medical Taping

Beim Medical Taping werden elastische Tapes auf die Haut aufgebracht, um verschiedene Beschwerden zu behandeln und die Beweglichkeit und Funktionalität des Körpers zu verbessern. Richtig angebracht hat es Einfluss auf das Gewebe, die Faszien, die Sehnen und die Muskeln. Je nach Indikation kann so eine Be- oder Entlastung von Muskeln, Gelenken oder faszialen Strukturen erreicht werden. Auch kann der Abbau von Entzündungen aus dem Gewebe gefördert werden.

Wirkung

  1. Druckreduzierung auf schmerzende oder verletzte Strukturen, was zu einer Verringerung von Schmerzen führen kann.
  2. Unterstützung beanspruchter oder geschwächter Muskulatur, was zu einer Verbesserung der Muskelfunktion beitragen kann.
  3. Förderung der Durchblutung sowie Anregung des Lymphfluss, was bei der Reduzierung von Schwellungen und Entzündungen hilfreich sein kann.
  4. Korrektur von Fehlstellungen oder Haltungsproblemen.

Medical Taping wird oft in der Sportmedizin eingesetzt, um Sportverletzungen zu behandeln und  vorzubeugen. Es kann aber auch bei verschiedenen anderen Beschwerden, wie Rückenschmerzen, Muskelverspannungen, Gelenkproblemen oder Überlastungssyndromen angewendet werden.

Sitting-in-Silence

Bei den Stunden Sitting-In-Silence lernen wir wieder ganz im gegenwärtigen Moment präsent zu sein und in eine Geisteshaltung der Gelassenheit zu gelangen.

Achtsamkeit ist die Fähigkeit, präsent zu sein. Wer achtsam ist, lebt im gegenwärtigen Moment und ist sich seiner Umgebung und sich selbst vollkommen bewusst. Obwohl Achtsamkeit eine Fähigkeit ist, die allen Menschen auf ganz natürliche Weise innewohnt, haben wir in der heutigen Zeit doch oftmals verlernt im gegenwärtigen Moment zu sein oder uns wieder dorthin zu bringen.

Was ist Sitting-In-silence?

Sitting-In-Silence ist das gezielte Üben wieder ganz im Hier und jetzt präsent zu sein – das bewusst Eintauchen in diesen eigentlich natürlichen Zustand. Dabei geht es darum, den Fokus weit zu stellen, sich ganz der Stille hinzugeben und sich in dieser Stille wieder selbst zu finden. Stille kann lauter sein als man denkt und voller und reicher als das Wort es vermuten lässt. In dieser vollen, haltenden Stille gelingt es, wieder Kontakt zu sich selbst aufzunehmen, sich selbst zu spüren, den Körper, den Geist und die Seele. Schritt für Schritt tasten wir uns heran den Mut aufzubringen, sich wieder selbst wahrzunehmen – mit all den eigenen Gedanken, Gefühlen und Empfindungen. Wir lernen in der Stille den Zustand der Gelassenheit zu erreichen. Diese ist eine Geisteshaltung, in der wir frei sind von Wertung. Egal ob sich uns eine angenehme oder unangenehme Erfahrung offenbart – wir begrüßen sie gleichermaßen ohne daran festzuhalten oder uns in ihr zu verlieren. So gelangen wir allmählich wieder zurück zu unserem Kern und können wieder aus der Fülle des eigenen Selbst heraus handeln.

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